Der Uniqa Rollout-Fahrplan
Vier Wellen statt fünf paralleler Rollouts
Ein internationaler Rollout dieser Grössenordnung wirkt nur, wenn die richtigen Hebel in der richtigen Reihenfolge angesetzt werden. Wir empfehlen keinen linearen Los-für-Los-Rollout, sondern eine strategische Wellenlogik, in der jede Welle die nächste vorbereitet. Das reduziert Risiko, sichert Adoption und macht Business Impact messbar.
Warum die Reihenfolge alles entscheidet
Ein Rollout wirkt über drei Hebel, die zeitlich nicht gleichrangig ansetzen sollten. In der falschen Reihenfolge verliert man entweder die Basis, die Mitte oder die Spitze.
Legitimation von oben
Ohne Rückendeckung von Executives passiert nichts Ernsthaftes. Vorstand und C-Level müssen für sich selbst verstehen, was AI verändert, bevor Tausende Mitarbeitende trainiert werden.
Multiplikation in der Mitte
Ohne Gurus skaliert nichts über 500 Personen hinaus. Multiplikatoren müssen bereit sein, bevor die Masse aktiviert wird. Sonst zerfasert die Adoption nach 4 Monaten.
Aktivierung in der Breite
Ohne breite Basis fehlt der Sog von unten. Everyday AI und Citizen-Bauen kommen erst, wenn Fundament und Coaches stehen.
Die vier Wellen
Jede Welle bereitet die nächste vor.
Ohne dass Vorstand und C-Level verstehen, was AI verändert, gibt es keine politische Rückendeckung. Am Ende dieser Welle steht ein gemeinsam getragenes Board Commitment, basierend darauf, dass die Executives für sich selbst verstanden haben, worum es geht, und intern klar kommunizieren, dass sie hinter der AI Journey stehen.
Board Commitment (getragen, kommuniziert
M2 AI Fundamentals, M4 Use Case Lab und M5 NoCode Prompting kommen später — hier geht es um Verstehen und Commitment, nicht um vertiefte Nutzung.
Wie die Wellen ineinandergreifen
18 Monate Rollout auf einen Blick - Hover für Details, Klick springt zur Los-Konzeptseite.
Was gegen die intuitive Reihenfolge geht
Und warum es strategisch richtig ist.
Nicht mit LOS 1 starten, obwohl es die grösste Zielgruppe ist
„11.400 Menschen brauchen Everyday AI, das ist das grösste Volumen, lasst uns damit anfangen."
Ohne Multiplikatoren und Legitimation zerfasert die Everyday-Welle nach 4 Monaten. Die Basis lernt, hat Fragen, findet niemanden, verliert das Interesse.
Erst Legitimation (LOS 5), dann Multiplikatoren (LOS 3), dann breite Aktivierung (LOS 1). Die Basis wartet zwei Monate länger, trifft dann aber auf ein System, das trägt.
LOS 4 nicht früh anfangen, obwohl es die spannendste Wertschöpfung ist
„Wenn wir schnell Solution Sprints machen, haben wir schnell Impact-Cases."
Ein früh gescheiterter Sprint ist schlimmer als kein früher Sprint. Ein misslungener Sprint gefährdet das ganze Programm politisch.
LOS 4 startet erst, wenn Everyday-Basis und Citizen-Skills stehen. Dann sind die Sprint-Ergebnisse belastbar und werden zu positiven Referenzen für den Rest der Organisation.
Die eine Ausnahme
Wenn Uniqa einen sichtbaren Quick Win braucht.
Wenn der Uniqa-Vorstand aus politischen Gründen einen sichtbaren Quick Win in Q1 sehen will, starten wir in Welle 1 zusätzlich zu LOS 5 einen einzelnen Leuchtturm-Sprint aus LOS 4 mit einem sehr gut vorbereiteten Team, das schon AI-Vorwissen mitbringt. Das Ergebnis präsentiert der Sprint-Sponsor beim Board Retreat. Damit gibt es Legitimation plus Signal in einem.
Das ist eine bewusste Ausnahme, nicht das Grundmuster. Wir empfehlen sie nur, wenn ein konkreter politischer Anlass besteht.
Was die Wellenlogik konkret liefert
Risikoreduktion
Kein misslungener Sprint gefährdet das Programm. Executives sind Sponsoren, nicht Skeptiker. Gurus sind bereit, bevor die Basis Fragen hat.
Adoption, die trägt
Basis trifft auf ein System, das sie unterstützt. Peer-Coaches sind da. Executive-Vorbilder auch. Der Rollout hört nach der Session nicht auf.
Messbarer Impact
Solution Sprints kommen zum richtigen Zeitpunkt. Impact-Cases sind belastbar, nicht simuliert. Quartalsweiser Vorstands-Bericht ab Welle 4.
Kompatibel mit dem RFP
Alle fünf Lose werden bespielt. Die Wellenlogik ist ein Vorgehens-Vorschlag, keine Abweichung von der Ausschreibung. Uniqa behält volle Flexibilität.
Fünf Lose, ein System
Was jedes Los beisteuert und was es vom anderen bekommt.
Fünf Lose sind kein Nebeneinander. Sie sind ein integriertes Rollout-System, in dem jeder Baustein den anderen wirksam macht. Genau das ist unsere Differenzierung gegenüber klassischen Trainingsanbietern.
In die Tiefe pro Los
Everyday AI für alle 11.400 UNIQA-Mitarbeitenden, Copilot als Standard.
2.640 Citizen Developer bauen mit Copilot Studio, Power Automate und AI Builder.
266 Gurus als interne Multiplikator:innen, 4 Live-Workshops + eigenständiger Use-Case-Auftrag + 1:1 Feedback Session mit Zertifizierung.
6-Wochen-Sprints für produktivreife AI-Lösungen aus echten Business-Problemen.
594 Executives (B-2+), 5 Small-Group-Formate: Onboarding, Fundamentals, Governance, Use Case Lab, NoCode Prompting für Agents.
